Donnerstag, 15. Juni 2017

Mustermixtuch

Endlich habe ich eine Fashion Box No. 1 in braun - beige gefunden. Bei den bisher in lokalen Wollläden angebotenen Farbverlaufsgarnen hatten mir die Farbkombinationen zwar gefallen, jedoch nicht für mich. Einfach, weil ich mich kenne und weiß, dass ich sehr Buntes selbst nicht tragen würde und das wollte ich unbedingt.
 
Materialbeschreibung:
  • 50% Baumwolle
  • 50% Polyacryl
  • 3 modische Farbverlaufkombinationen
  • 150 g Knäuel in einer Box mit praktischer Fadenführung
  • Mit aufgedrucktem Dreieckstuch und Anleitung
  • Dreiecktuch: 160 x 50 cm
  • Informationen über Baumwolle & Polyacryl: Hier vereinigen sich die Vorteile der temperaturausgleichenden Naturfaser mit denen der unempfindlichen Synthetikfaser zu einer hochkomfortablen Mischung. Baumwolle ist naturgesund, atmungsaktiv, biologisch abbaubar, regenerierbar und feuchtigkeitsregulierend.
Eine interessante Anleitung, bzw. Idee war dann auch schnell gefunden:
http://riana.de/asymmetrisches-tuch-aus-fashion-box-no-1/



Ich habe mich nicht genau danach gerichtet. Jedes Muster, das auf beiden Seiten gleich oder einfach gut aussieht, ist geeignet. Gestickt wird immer bis zum nächsten Knoten, dann kommt ein anderes Muster an die Reihe. Ausnahme sind die ersten beiden und die letzten beiden Farbwechsel. Hier wurde bis zum 1. bzw. letzten Knoten glatt rechts gestrickt, in der nächsten Reihe nach dem Knoten 2 Maschen rechts zusammenstricken, 1 Umschlag,...(fortlaufend wiederholen),  Rückreihe: rechte Maschen. Weiter mit kraus rechts bis zum nächsten Knoten bzw. Abketten und beenden der Arbeit.

Das Tuch ist sehr leicht und wunderbar weich.

Mittlerweile habe ich von Pellana Garne, Regenbogen einen Farbverlauf von dunkelblau bis beige (Farbe 12 Safari) entdeckt, den ich unbedingt haben musste.....aber jetzt werden zwischendurch erst einmal wieder ein Socken gestrickt und ein paar Frühchenquilts zur Übergabe fertig genäht.


Mittwoch, 2. November 2016

knit along......geschafft

Er ist schon einige Tage fertig, nun auch gewaschen und liegt zurechtgezupft zum Trocknen hier.

Meine Variante enthält das 1. Muster gleich 3 mal, da sowohl das Muster als auch der Schal ansonsten etwas kurz geraten wären, was mir aber erst auffiel, als schon ein gutes Stück des 2. Musters gestrickt war...

Er ist mit 2 Knäulen Laceball 100, Sphinx, von Schoppel und Nadeln Nr. 4 gestrickt. 
Das Garn läuft 800 m/100 g.

Samstag, 25. Juni 2016

knit along

Uta Lenk (just colours) hat einen knit along für einen guten Zweck gestartet und ich habe mich spontan entschlossen mitzustricken. 
Die Anleitung für das Erste von 5 Mustern kam am 15.6. und es war eine Umstellung mit dem feinen Lacegarn zu stricken. In letzter Zeit entstanden bei mir eher Socken, Pullis und Jacken aber keine feinen Lochmuster.  
Inzwischen ist der erste Abschnitt geschafft. Nach der Eingewöhnungsphase ist es - zumindest bei gutem Licht - recht flott gegangen.

Montag, 28. März 2016

Geldbeutel - Grete



Er ist schon eine Weile fertig, hat es aber noch nicht bis in den Block geschafft...
bis jetzt...
der Gelbeutel Grete von machwerk


Den Hinweis auf die Reißverschlussbreite habe ich zum Ausprobieren großzügig überlesen und den Größten aus meinem Fundus verwendet. An den Ecken ist er dennoch etwas knapp, d.h. er läuft etwas holprig an den beiden Ecken. Manche Erfahrungen muss man scheinbar unbedingt gemacht haben.....

Sonntag, 28. Februar 2016

Sew together Bag

Sie spukt mir schon einige Monate im Kopf herum und begegnete mir immer wieder im WWW - die Sew together Bag. 
Jetzt spukt nichts mehr, jetzt habe ich auch eine und es war gar nicht so schwer. 




Freitag, 8. Januar 2016

Löcher als Designelemente und Pia's Ovale

....sind mittlerweile schon länger fertig, aber der Fototermin hat noch etwas auf sich warten lassen.

Damit sind alle Projekte vom Dinkelsbühler Patchworktreffen der Gilde fertig.

Meine "Löcher als Designelemente" als Wendetischschmuck

'
Pia's Einstand bei der Gilde - natürlich mit Ovalen

Und noch ein Ufo ist endlich vollendet. Was einmal (vor einigen Jahren!!) zum Ausprobieren verschiedener Nähfüßchen herhalten und seither eher ein stiefmütterliches Dasein fristen musste, hat mir dann doch sehr viel Spaß bei der Fertigstellung bereitet. Überhaupt gefällt mir das freie Arbeiten, bei dem es nicht so sehr auf den Millimeter ankommt und die Kreativität im Vordergrund steht, immer besser. 



Donnerstag, 30. Juli 2015

Freie Schneidetechnik nach dem Vorbild von Gee's Bend Quilts


 
In einem Kurs bei Rita Schaffer in Dinkelsbühl, während der Patchworktage der Gilde, entstand dieser Quilt aus Jeans- und sonstigen Stoffresten.

Die Frauen von Gee's Bend (Boykin), Alabama leben sehr abgelegen, nähen Quilts mit ganz eigenen, kühnen Mustern. 
1846 wurden ihre Vorfahren als Sklaven von Mark Pettway aus North Carolina auf die Plantage nach Alabama geholt. Aus Stoffresten, Futtersäcken und alter Kleidung nähten sie Decken, die ihnen als Wandbehang, der sie vor dem Wind in ihrer Hütte schützte, als Bettdecken oder Bodenbelag diente. 
Mittlerweile wurden ihre Arbeiten entdeckt und in nationalen Museen (z. B. Houston, New York City...) ausgestellt. 

Im Kurs ging es um das freie Schneiden, das Anordnen eines einfachen Blocks, welcher u. U. in unterschiedlichen Größen vorhanden war (z. B. weil nicht mehr genug Stoff in ausreichender Größe da war) und auch mal nicht um exaktes messen und schneiden. 
Ich habe mich bewusst dafür entschieden Stoffreste zu verwenden und den Quilt krumm und schief werden zu lassen, ihn nicht am Ende noch zu begradigen. Sklaven hatten schließlich auch keine Lineale und Rollschneider zur Verfügung.

Es war ein toller Kurs. Ich konnte einfach mal los legen, mit einer wagen Idee zu den Stoffstücken, die ich dabei hatte, und dann erst sehen wohin es geht.